Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1. Haftung

1.1 Der Produzent verpflichtet sich, ein technisch einwandfreies Produkt herzustellen. Er
leistet ausdrücklich dafür Gewähr, dass die Produktion eine einwandfreie Ton- und
Bildqualität aufweist.


1.2 Tritt bei der Herstellung des Filmes ein Umstand ein, der die vertragsmäßige Herstellung
unmöglich macht, so hat der Produzent nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten.
Entsprechendes gilt auch bei nicht rechtzeitiger Fertigstellung des Films. Die Unmöglichkeit
der Herstellung oder nicht rechtzeitiger Fertigstellung des Films, die weder vom Produzenten
noch vom Auftraggeber zu vertreten ist, berechtigt den Auftraggeber nur zum Rücktritt vom
Vertrag. Die bisher erbrachten Leistungen werden jedoch verrechnet. Keinesfalls haftet der
Produzent für entgangenen Gewinn.


1.3 Sachmängel, die vom Produzenten anerkannt werden, sind von ihm zu beseitigen.
Können diese Korrekturen nicht ohne Mitwirkung des Auftraggebers oder
seines Fachberaters durchgeführt werden, kann der Produzent nach fruchtlosem
Ablauf einer Frist von zwei Wochen den Vertrag als erfüllt betrachten. Der Produzent
ist berechtigt, die Beseitigung der Mängel so lange zu verweigern, bis die
zum Zeitpunkt der Korrektur fälligen Zahlungen geleistet worden sind.


1.4 Der Produzent haftet für alle Rechtsverletzungen, die von ihm während der Herstellung
allenfalls verursacht werden, jedoch trägt der Auftraggeber das Risiko der von ihm zur
Verfügung gestellten Requisiten.

2. Rücktritt vom Vertrag durch den Auftraggeber

2.1 Tritt der Auftraggeber ohne Verschulden des Produzenten vor Drehbeginn vom Auftrag
zurück, ist dieser berechtigt, die tatsächlich angefallenen Nettokosten und den entgangenen
Gesamtgewinn in Rechnung zu stellen.


2.2 Bei einem Auftragsrücktritt in der Zeit zwischen 10 und 4 Tagen vor Drehbeginn, ist der
Produzent berechtigt, 2/3 der kalkulierten vom Auftraggeber akzeptierten Nettokosten des
Gesamtgewinns in Rechnung zu stellen.


2.3 Tritt der Auftraggeber zwischen dem 3. und dem 1. Tag vor dem vorgesehenen
Drehbeginn zurück, so wird die kalkulierte und beauftragte Gesamtsumme der bereits entstandenen Kosten sowie den Drehkosten in Rechnung
gestellt.


2.4 Im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung des Künstlers oder des Auftraggebers wird
in Abstimmung mit dem Produzenten ein Ersatztermin gefunden und der Produzent darf die
bereits entstandenen Kosten in Rechnung stellen. Tritt der Auftraggeber zwischen dem 3.
und dem 1. Tag vor dem vorgesehenen Drehbeginn zurück, so werden zusätzlich die Kosten
für den geplanten Drehtag in Rechnung gestellt. Vermeidbare zukünftige Kostenpunkte
(Postproduktion) werden zugunsten des Auftraggebers vermieden, oder nach Wunsch des
Auftraggebers auf einen späteren Zeitraum umgelegt.


3. Sonstige Bestimmungen

3.1 Der Produzent ist berechtigt, seinen Firmennamen und sein Firmenzeichen als
Copyrightvermerk zu zeigen. Er hat weiters das Recht, das Filmwerk anlässlich von
Wettbewerben und Festivals sowie für die Eigenwerbung (Musterrolle) vorzuführen oder
vorführen zu lassen. Ebenso ist der Produzent berechtigt, in seinen Werbematerialien,
insbesondere auch auf seiner Homepage den Filmausschnitt zu Zwecken der Eigenwerbung
zu verwenden. 


3.2 Falls mehrere Auftraggeber dem Produzenten den Auftrag für ein Filmwerk erteilen, so
ist bereits vor Drehbeginn schriftlich festzuhalten, welcher Auftraggeber in Vollmacht der
übrigen Auftraggeber gegenüber dem Produzenten Erklärungen im Sinne der
vorhergehenden Punkte abzugeben hat. Dies gilt insbesondere für die Namhaftmachung
jener Person, die für die Abnahme des Filmwerkes verantwortlich zeichnet.


3.3 Änderungen des Produktionsvertrages oder/und dieser Herstellungsbedingungen
bedürfen der schriftlichen Bestätigung. Sollte ein Punkt des Produktionsvertrages den
Herstellungs- und Lieferbedingungen widersprechen, so geht der Produktionsvertrag vor.
Die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen wird hierdurch nicht berührt.


3.4 Erfüllungsort ist der Hauptsitz des Produzenten.


3.5 Für den Fall von Streitigkeiten wird als Gerichtsstand das am Hauptsitz des Produzenten
zuständige Gericht vereinbart. Dieses Gericht hat ausschließlich deutsches Recht
anzuwenden.

3.6 Die Vertragsparteien vereinbaren hiermit, für ihre Geschäftsbeziehung die Schriftform; E-
Mail sind der Schriftform gleichzustellen. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen ebenfalls strikt der Schriftform.

3.7 Sollte sich eine Vertragsbestimmung als ungültig erweisen, so werden sich die
Vertragsparteien bemühen, an die Stelle der ungültig gewordenen Vertragsbestimmung eine
solche zu setzen, die den Absichten der Vertragsparteien bei Abschluss des Vertrages
wirtschaftlich am nächsten kommt. Sämtliche übrigen Vertragsbestimmungen werden von
der Ungültigkeit der einzelnen Bestimmungen nicht betroffen und bleibt der Vertrag daher
in seinen übrigen rechtlich durchsetzbaren Teilen aufrecht.

Rookiemotion - Ortlepp & Vinke GbR

Film & Videoproduktion

Eduard-Windthorst-Str. 4
33604
 Bielefeld

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© 2020 By Jakko Ortlepp